Der Literarische Abend im Mai

Es war ein lauer Frühlingsabend, als sich ein paar Freiwillige (Vortragende und Zuguckende) Hinterhof des St.Pauli-Salon versammelten. Inmitten abstrakter Bilder von … gab es Appetitliches für Geist und Gaumen.

Den Anfang machte Amina Kühnel, Inhaberin des Dresdner Schokoladenhandwerk. Sie erzählte, wie sie von Marrokko nach Deutschland und zur Schokolade kam. Spannender als die Schokolade selbst war ihn Leben als Unternehmerin mit Höhen und Tiefen. Respekt für diese Arbeit! Und da vor der Arbeit das Vergnügen kommt, durften leckere Pralinen genascht werden – ein Genuss!

Danach las Maximilian einen Text über Ordnung vor. Inspiriert vom alltäglichen Chaos erzählte er lakonisch, wie Ordnung entsteht und wie man sie wieder los wird. Der Text war lustig, verzichtete aber auf brachialen Humor – man musste oft schmunzeln, aber nicht loslachen. Sehr gut!

Traurig wurde es bei Vivian. Die vier Gedichte handelten von fiesen Menschen und dem Umgang mit ihnen sowie dem Gefühl, am Ende des Tages nichts geleistet zu haben.

Steffen beschäftigte sich in seinem Text mit Dingen, die man sich borgt, aber nicht zurück gibt – oder geben kann. Denn in Gegenständen steckt meistens mehr als kalte Luft. Die Erzählung hatte neben amüsanten auch melancholische Noten.

Mit einem strahlenden Lächeln betrat Doreen die Bühne und las einen Text über ein Kind vor, das seinen Geburtstag feiert. Die Geschichte sprühte vor Liebe, was auch an ihrer Stimme lag. Obwohl es hell war, glitzerten überall Sternchen.